Gemba Walk - Fünf Tipps

Gemba ist japanisch und bedeutet so viel wie „Ort des Geschehens“. Es handelt sich hierbei um eine äusserst effiziente Methode, welche auf das Lean Management zurückzuführen ist. Sie ist bereits seit den 1950er-Jahren bekannt und hat sich im Lauf der Zeit in der Wirtschaft, insbesondere in der Automobilindustrie, etabliert.

 

Die Idee dahinter ist, dass alle Probleme direkt beobachtbar sind, und die besten Optimierungsansätze somit direkt vor Ort entwickelt werden können. Hier kann beispielsweise der Gemba Walk als Methoden genannt werden, bei denen das Management direkt am Ort des Geschehens durch Beobachtungen nach Optimierungsmöglichkeiten sucht. Der Kerngedanke dabei ist, dass dabei die Kundenorientierung stark in den Fokus gestellt wird.

 

Da wir selbst ein grosser Fan von Gemba sind möchten wir euch hier fünf Tipps auf den "Walk" geben.

 

Besuche alle Mitarbeitenden (und das regelmässig)
Verankere den Gemba Walk in der Unternehmenskultur in dem du ihn selbst "vorlebst" und plane ihn in deinem Terminkalender fest ein.
 
Mache den Gemba Walk selbst

Delegieren gilt hier nicht! Tue es selber und nutze die Möglichkeit um mit den Mitarbeitenden persönliche Gespräche zu führen. Finde heraus was sie beschäftigt und mit welchen Herausforderungen sie sich tagtäglich herumschlagen.

  

Schalte den "Empathie Filter" aus

Höre nicht nur das Gesagte. Achte auch auf das Verhalten, die Körperhaltung und die Gesamtsituation. Hier kannst du oftmals die wirklich interessanten Dinge erkennen.

  

Teile deine Vision

Erzähl den Mitarbeitenden was du kurz-, mittel- bis langfristig vor hast. Teile mit welche Veränderungen damit angestossen werden. Und... beobachte auch hier die Reaktionen im Raum.

  

Arbeite mit

Du bist nicht nur zum reden da :-) Erlebe die Arbeitsschritte und Abläufe hautnah und arbeite mit. Werde Teil vom Team indem du beispielsweise Kunden bedienst, hinter der Kasse stehst oder das Winterrad wechselst.

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